Geck, Martin: Beethoven h?ren
(E-Book im EPUB-Format)

Wenn Geistesblitze geheiligte Formen zertrümmern
Originalausgabe
Beitr.: Schleuning, Peter
EPUB (mit unsichtbarem Wasserzeichen).
Für E-Reader/Tablet/Smartphone/PC/Mac.
Zur Umfangsorientierung: Buchausgabe hat 184 S.
Mit 22 Notenbsp.
ISBN: 978-3-15-961559-2
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Ludwig van Beethoven wies einmal einen Musikerkollegen zurecht: ?Glaubt er, dass ich an eine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht und ich es aufschreibe?? Doch wie lassen sich Beethovens ?Geistesblitze? fassen? Was teilt sich uns heutigen H?rern durch seine Musik eigentlich mit?
In seinem letzten Buch spürt Martin Geck (1936–2019) Beethovens Pers?nlichkeit in dessen Werken (von den Streichquartetten und Klaviersonaten bis zu den gro?en Sinfonien) nach und findet ein verletzliches wie k?mpferisches Ich. Sein Buch ist zugleich ein Appell, pers?nliche Eindrücke und das Staunen beim H?ren von Musik ernstzunehmen. Geck zeigt dabei, wie Assoziationen und biographische Erfahrungen Brücken ins Ungewisse bauen k?nnen – und warum wir beim Beethoven-H?ren fantasieren dürfen.
Vorwort

Zeichen und Wunder
Von der Sturm-Sonate zum Streichquartett op. 132
?Seine Ichheit auch in der Musik heraustreiben? – Mit der Sturm-Sonate auf ?Neuem Weg?
Epiphanie: Das e-Moll-Thema im 1. Satz der Eroica
Pl?tzlichkeit: Vom Furor des Anfangens in der Fünften
Entzauberung und Illusionsbrechung: die Achte
?Ist da jemand?? Rufe der Sehnsucht in der Klaviersonate op. 110
T?nende Welterkenntnis: die Neunte
Das Ganze ist das Wahre, jedoch in seiner ganzen Zerbrechlichkeit: das Streichquartett a-Moll op. 132

?Merkwürdigkeiten? einer Durchführung
Zum 1. Satz von Beethovens Streichquartett B-Dur op. 130
Gastbeitrag von Peter Schleuning

?Ausbrüche?
Ein Dialog mit Peter Schleuning

?Musica impura? – suchendes Ohr versus forschenden Blick

Wittgensteins ?Geb?rde?
oder: Musikanalyse im Vorraum des Unsagbaren

Beethovens Musik vor dem Horizont elementarer Lebensprozesse
Eine ph?nomenologische Sicht
Die Pauke
Wut
Schwellenerfahrung

Beethovens ?Neuer Weg? …
… oder der Entschluss, das Leben im Werk aufzuheben

Epilog
Warum wir beim Beethoven-H?ren fantasieren dürfen

Anhang
Anmerkungen
über den Autor
Martin Geck wurde 1936 in Witten geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Theologie; ab 1976 war er Professor für Musikwissenschaft an der Universit?t Dortmund. Mit seinen zahlreichen Büchern zur Musikgeschichte und Biographien gro?er Komponisten erreichte er ein breites Publikum jenseits der Fachgrenze. Er galt als einer der besten Beethoven-Kenner, als ?Doyen der Musikwissenschaft? (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und als ?letzter Generalist seiner Zunft? (Der Spiegel). Im November 2019 verstarb Martin Geck in Bochum, ?Beethoven h?ren? ist sein letztes Buch. Hier zeigt sich Martin Gecks musikwissenschaftliches Credo und Verm?chtnis in pointierter Weise.
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